Monthly Archives: November 2013

Die Wirtschafts- und Finanzkrise aus marxistischer Sicht

19. Februar 2014

Mittwoch, 19:30

Dozent: Prof.  Ekkehard Lieberam

Jeder Zweckmeldung über das baldige Ende der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise folgten stets neue Hiobsbotschaften. Bei der Suche nach Krisenursachen werden häufig „faule Griechen“ oder „moralisch defekte“ Manager und Banker genannt.
Aus diesen verkürzten Kritikansätzen folgen fatale politische Einschätzungen und Forderungen. Lassen sich aus marxistischer Sicht Ursachen benennen, die den Charakter dieser Krise prägen? WelcheHandlungsperspektiven wären daraus abzuleiten?

Ort: Mittendrin, siehe Anfahrt

Die Volksrepublik China: Aus dem Mittelalter zum Sozialismus

20. November

Mittwoch, 19:30 Uhr
Dozent: Prof. Helmut Peters

In den Medien wird oft Widersprüchliches über China veröffentlicht. Die Spannweite reich von der Darstellung Chinas als Weltkonjunkturlokomotive bis zu seiner Charakterisierung als Staat mit autoritären willkürlichen Strukturen mit permanenten Menschenrechtsverletzungen.

Nach Verlautbarungen der KP Chinas ist die chinesische Gesellschaft eine Gesellschaft des Wandels, eine Übergangsgesellschaft. Historisch wurde dieser Übergang aus einer im Wesentlichen vorkapitalistischen Gesellschaft hin zu einer sozialistischen von der KP Chinas angestrept. Diese gewaltige Transformation aus dem “Mittelalter in den Sozialismus” (H. Peters) hat auch gewaltige Problee zu lösen. Ob dies gelingt ist eine offene Frage.

Ort: Mittendrin, siehe Anfahrt

Die neuen Thesen des Club of Rome 2012

16. Oktober

Mittwoch, 19:30

Prof. Nina Hager, Chefredakteurin der UZ

Im Jahre 1972 veröffentlichte der Gelehrtenzirkel „Club of Rome“ seinen ersten schockierenden Bericht unter dem Titel: „Die Grenzen des Wachstums“. Weithin stießen die Thesen des Clubs auf Unglaube und Spott. Das änderte sich im Laufe der Jahre.

2012 legte der Club of Rome nach und veröffentlichte „Die neuen Thesen”

“Die fossilen Rohstoffe werden knapper, die Meere sind überfischt, landwirtschaftliche Flächen verschwinden, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Die Gefahren sind nicht kleiner geworden und neue sind hinzu gekommen,“
schrieb die Süddeutsche Zeitung am 09. 05. 12 über die Thesen.

Ort: Mittendrin, siehe Anfahrt

Machtübertragung an die Nationalsozialisten vor 80 Jahren

18. September

Mittwoch, 19:30

Prof. Dr. Jörg Wollenberg

Am 30. 01.1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Hitler zum Reichskanzler.
Die unmittelbar nach der Machtübertragung einsetzende Zerschlagung der Organisationen der Arbeiterklasse zeigt, welche Interessen diese Machtübertragung ermöglicht haben.

Wäre die Zerschlagung der Gewerkschaften zu verhindern gewesen? Hätte gar die Weimarer Republik gerettet werden können, wenn die Gewerkschaften gemeinsam mit der sozialdemokratischen und der kommunistischen Arbeiterbewegung Widerstand geleistet hätten?